Sommersoirée 2015

Sommer-Soirèe der Kantorei der Calvin-Kirche

Bunte Mischung von Haydn bis zu den Beatles und kulinarische Köstlichkeiten

Sommersoiree

Die Sommer-Soirée der Kantorei der Calvin-Kirche ist inzwischen schon so etwas wie ein Geheimtipp und so war es auch wenig verwunderlich, dass die Karten fast in Windeseile verkauft waren.
Gut beraten waren die Verantwortlichen, den Ort des Geschehens vom Gemeindehaushof in die Kirche zu verlegen. Die Temperaturverhältnisse waren im Innenraum der Kirche wesentlich angenehmer als draußen.

Sommersoiree

Wunderschön im maritimen Stil waren die Tische eingedeckt. Nachdem die Kantorei mit dem Kanon „Wo man singt da lass dich ruhig nieder“ ins Programm gestartet war, begrüßte der Vorsitzende Bernd Binder, der zusammen mit Claudia Schwabe, die auch die musikalische Gesamtleitung inne hatte, durch das Programm führte, die Soirèe-Gäste und stellte den Verlauf des Abends vor.
Neben der Kantorei wirkte noch die Jugendkantorei, der Flötenkreis und Solisten aus dem Chor beim vielfältigen Programm mit. Nach „Nun fanget an“ und „Kommst du mal an ein Rasthaus“ brachte die Kantorei das Haydn Lied „Freunde, Wasser machet stumm“ dar, um nach „Der Faulenz und der Lüderli“ mit dem bekannten Beatles Titel „Yesterday“ den ersten musikalischen Abschnitt zu beschließen.
Die Sängerinnen und Sänger trugen nun einen frischen Salat als Vorspeise den Gästen auf. Für das hervorragende Essen zeichnete Hobbykoch Sven Gebhardt zusammen mit seinen Küchenfeen verantwortlich. Zu dem bekannten Schlager „Wochenend und Sonnenschein“ bekam der Flötenkreis kräftige Unterstützung durch den Chor und das Publikum.

Flöten

Zuerst alleine und dann wieder mit kräftigen Stimmen spielten die Flöten „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen“.
Das Lied „Was machst du mit dem Knie lieber Hans“ wurde im Schnelldurchgang gespielt, so dass nach den Titeln „Mein kleiner grüner Kaktus“ und dem Peter Alexander Lied „Die süßesten Früchte“ die Hauptspeise des drei-Gänge Menüs aufgetragen werden konnte.
Es wurden Hühnerbrüstchen mit Champignongemüse und Pellkartöffelchen gereicht.

Sound of Silence

Ein weiterer Höhepunkt vor dem Dessert waren ohne Zweifel die nun folgenden Stücke. Das Pfarrerehepaar, Michael Jäck und Monika Mayer-Jäck, brachten zusammen mit Claudia Schwabe und Bernd Binder begleitet von Karl Heinz Hüttner mit der Gitarre sehr einfühlsam den „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel wunderbar dar.
Danach wurde ein Sockenkino aufgebaut und alle Gäste lachten über das witzige Mahna Mahna aus der Muppet-Show.

Sockenkino

Claudia Hill auf der Querflöte mit Claudia Schwabe am Klavier machten mit „Take the A-Train“ einen Ausflug in die Jazz-Musik.
Nun kam wieder der Chor zu Wort und sang mit einem Udo Jürgens Medley die altbekannten Schlager des unvergessenen Entertainers.
Bernd Binder spielte und sang am Klavier zudem den etwas nachdenklich stimmenden Udo Jürgens „Titel Ihr von Morgen“ und erhielt für seinen hervorragenden Vortrag sehr viel Applaus.

Take the A-Train
Udo Jürgens Medley

Der letzte Chorbeitrag „Aber bitte mit Sahne“ leitete dann zum Dessert über: Eis mit frischen Heidelbeeren – selbstverständlich mit Sahne.
Danach gab es für das begeisterte Publikum noch zwei geheim gehaltene Zugaben. Konstanze Binder spielte auf einer alten Schreibmaschine den allseits bekannten „Typewriter“ in verschiedenen Versionen und lies dadurch Büroatmosphäre aufkommen.

Typewriter

Den Abschluss des gelungenen Abends bildete der Auftritt der „Airphoniker“ – einer „Blaskapelle“, deren Instrumente ausschließlich aus verschiedenartigen Luftpumpen bestanden. Kapellmeister Bernd Binder dirigierte die engagierte, muntere Truppe, die wegen der irrwitzigen Verkleidung unter anderem mit bunten Perücken nicht gleich als Chormitglieder zu identifizieren waren. Ein toller Sommerabend hatte damit sein Ende gefunden.

Reinhard Schatz

Airphoniker

 

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