Himmelfahrt 2015

Dem Himmel so nah …

Dem Himmel so nah …

Gut besuchter Gottesdienst in der Scheune
Es ist schon seit einigen Jahren eine liebe Tradition, den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt in der Scheune von Christel und Walter Ries abzuhalten.
Und so konnte sich auch in diesem Jahr Pfarrerin Monika Mayer-Jäck über einen überaus großen Zuspruch zu diesem besonderen Gottesdienst freuen.

Es waren auch viele Menschen gekommen, die sonst nicht den Weg in die Kirche finden. Aber hier, fast unter freiem Himmel oder zumindest mit dem Blick darauf, nahmen sie gerne am Gottesdienst teil.

Altar

Doch wo ist der Himmel überhaupt? Diese zentrale Frage zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst.

Im Himmel soll ja Gott wohnen, doch der russische Astronaut Juri Gagarin sagte einmal: „Ich war im Himmel, aber Gott habe ich dort nicht gesehen“. Zur Erklärung machte Monika Mayer-Jäck einen Ausflug in die englische Sprache, dort gibt es für Himmel ja zwei Wörter.

Zum einen für den sichtbaren Himmel, den „Sky“ und zum anderen für das unsichtbare Himmelreich, nämlich den „Heaven“. In einem kleinen Anspiel „Wo ist der Himmel“ wurde dann auch dargestellt, dass der Himmel und damit Gott quasi überall sein können, immer in unserer Nähe sind, egal wo wir uns gerade befinden.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Claudia Schwabe am Klavier und Ferdinand August mit der Trompete begleitet. Gesungen wurde zum Beispiel auch das von Reinhard Mey bekannte Lied „Über den Wolken“ weil es so schön zum Thema passte.

Und da man sich schon im Mai befand erklang auch „Komm lieber Mai…“. Insgesamt war es ein wunderschöner Gottesdienst, der die Bedeutung dieses Tages auf ganz besondere Weise heraus stellte. /m.s.

 

 
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